Gut schlafen können - ein Geschenk des Himmels
Wer nicht erholsam schlafen kann, der weiß, dass es stimmt: Guter Schlaf ist ein Geschenk des Himmels.
Können wir gut schlafen, dann geht es uns tagsüber viel besser, wir haben viel mehr Kraft – im Körper und im Geist. Wir können den Höhen und Tiefen des Lebens ganz anders begegnen. Guter Schlaf wirkt sich nicht nur auf unser Wohlbefinden positiv aus. Auch unsere körperliche Gesundheit ist ganz anders aufgestellt: unser Immunsystem kann seine Arbeit machen.
Etwas zum Schlaf allgemein
Schlafprobleme äußern sich ganz unterschiedlich, während die eine Person nicht einschlafen kann, kann die andere nicht durchschlafen. Wieder jemand anders schläft „ganz normal“, fühlt sich jedoch trotzdem nie wirklich ausgeruht.
Schlaf ist ein breites Thema, das sich auf jeden Fall lohnt, um einmal genauer hinzuschauen. In diesem Blogartikel gibt es ein paar erste Anregungen.
Woran erkennst du einen gesunden Schlaf
Wir alle kennen es, dass man mal schlecht einschläft, wann ist das jedoch „ganz normal“ und wann ist es denn an der Zeit, aktiv für einen besseren Schlaf zu sorgen?
Ein gesunder Schlaf ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
- 7-8 Stunden Schlaf pro Nacht
(Achtung: Kinder und Jugendliche brauchen mehr Schlaf!) - max. 2x pro Woche den Eindruck zu haben, schlecht zu schlafen
- selten schlecht einschlafen (max. 2x pro Woche)
- keine Schlafmittel nehmen
- Gefühl, erholt aufzuwachen (mind. 5x pro Woche)

10 Tipps für einen gesunden Schlaf
Für einen wohltuenden Schlaf können wir einiges selbst tun. Auch wenn er ein „Geschenk des Himmels“ ist, kommt guter Schlaf nicht von ungefähr. Willst du für dich aktiv werden, kannst du auf die folgenden Hinweise achten. Und ja, mir ist klar, dass wir am liebsten super schlafen würden, ohne etwas dafür zu tun …
- Regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus
Am besten gehst du täglich zur gleichen Zeit ins Bett und stehst auch zur gleichen Zeit auf, auch an den Wochenenden. Das stärkt deine innere Uhr und stärkt die Erholungskraft deines Schlafes. - Tageslicht nutzen
Gerade in der kalten Jahreszeit nicht immer einfach: Rauszugehen und „echtes“ Tageslicht zu tanken, hilft dir, den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus deines Körpers zu regulieren und verbessert die Qualität deines Schlafes. - Abendliche Bildschirmzeit reduzieren
In den letzten ein bis zwei Stunden vor dem Einschlafen am besten Fernseher und Handy aus, da das blaue Licht die Melatoninproduktion hemmt und das Einschlafen erschweren kann. Es ist so einfach, abends über das Handy zu versuchen, innerlich abzuschalten. Was wäre für dich stattdessen eine schöne Abendroutine? Spazieren gehen, mit jemanden reden, ein Buch lesen, … oder Reiki machen. - Koffein, Nikotin, Alkohol und Co.
Stoffe, die aktivieren, sowie Stoffe, die helfen runterzufahren, sind weit verbreitet. Wer Koffein und Nikotin zu spät im Tagesverlauf zu sich nimmt (Faustregel: nicht mehr nach dem Mittagessen), hat häufig Probleme mit dem Einschlafen und der Schlafqualität. Gleiches ist von Alkohol bekannt, auch wenn er am Abend helfen mag, runterzufahren und abzuschalten, so behindert er das Durchschlafen. Und ich kenne einige Berichte, wie sich Schlaf- und Lebensqualität deutlich verbessert hat, weil das „Gläschen am Abend“ weggelassen wurde. - Mahlzeiten vor dem Schlafen
Schweres Essen, sowie große Mengen beanspruchen die Verdauung und können sich ungünstig auf den Schlaf auswirken. Von daher ist die Empfehlung, mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen zuletzt zu essen.
Achtung: Manche bleiben jedoch wach, weil sie einen zu leeren Bauch haben. – Wie immer geht es darum, das passende Maß zu finden. - Körperliche Aktivität – und zwar regelmäßig
Regelmäßige moderate Bewegung ist bekanntermaßen für unsere körperliche und psychische Gesundheit (z.B. zum Stressabbau) von großer Bedeutung. Wer sich regelmäßig bewegt, schläft besser.
Intensiver Sport direkt vor dem Schlafengehen ist jedoch eher ungünstig. - Entspannungstechniken anwenden
Körperlich und geistig am Tagesende runterzufahren ist wichtig, um in einen guten und erholsamen Schlaf zu kommen. Daher empfiehlt es sich zum Beispiel, Progressive Muskelentspannung vor dem Einschlafen zu machen. Reiki-Mediationen und (Selbst-)Behandlungen gehören ganz klar auch dazu.
Auch tagsüber zu entspannen und kurze Regenerationsphasen einzufügen, hat Einfluss auf die nächtliche Schlafqualität. Hier ist mein Lieblingsvideo für eine Powerentspannung. - Schlafumgebung überprüfen
Für einen guten Schlaf brauchen wir ein dunkles, ruhiges und kühles Zimmer. Auch eine gute, nicht zu harte Matratze ist wichtig, die keine körperlichen Beschwerden fördert. Auch sollte die Matratze nicht zu alt sein. Eine gute Schlafumgebung fördert den natürlichen Schlafprozess. - Schlafdruck aufbauen
Damit ist gemeint, dass erst dann ins Bett gegangen wird, wenn auch Anzeichen von Müdigkeit vorhanden sind. Dazu kann es auch unterstützen, morgens immer zur gleichen Zeit aufzustehen, egal wie gut oder schlecht, lang oder kurz geschlafen wurde. Das hilft dabei, abends tatsächlich einschlafen zu können und Schlaflosigkeit zu reduzieren.
Tagsüber ist es empfehlenswert nur einen kleinen Mittags-Powernap von 20-30 Minuten einzulegen. Später und länger zu schlafen ist eher ungünstig und wirkt sich nachteilig auf den Nachtschlaf aus. - Sorgenmanagement ernst nehmen
Ein häufig stiefmütterlich behandeltes Thema ist der Umgang mit belastenden Gedanken und Sorgen. Werden diese immer wieder beiseite geschoben, holen sie sich zur Schlafenszeit oder im Schlaf die Aufmerksamkeit. Plane dir tagsüber Zeit ein, Dinge, die dich beschäftigen, anzugehen. Wie oft erlebe ich es, dass sich zum Coaching erst gemeldet wird – wenn nicht selten nach Jahren – der Druck nicht mehr auszuhalten ist oder die Situation soweit fortgeschritten ist, dass sie einen Krankheitswert entwickelt. Der Einfluss von psychischer Belastung auf unsere Lebensqualität wird häufig völlig unterschätzt.
Aber es muss ja nicht immer gleich etwas „Großes“ sein. Dafür lohnt es sich beispielsweise den nächsten Tag abends zu planen oder Tagebuch zu schreiben.
Ich weiß nicht, wie es dir geht. Ich finde, diese Tipps erscheinen beim Durchlesen so banal. Beachtest du sie jedoch sorgfältig, kannst du deine Lebensqualität enorm bereichern.

Mit Reiki Schlaf fördern
Vielleicht hast du meinen ersten Blogartikel gelesen, wo ich mich mit Studien zu Reiki befasst habe. Dort wurde bereits beobachtet, dass sich der Schlaf bei Krankenschwestern durch 6 Reiki-Behandlungen im Abstand einer Woche signifikant verbessert hat und zwar in Bezug auf Einschlafdauer, Anzahl von Albträumen und Schlafdauer.
Und natürlich kannst du auch selbst deinen Schlaf durch deine regelmäßige Reiki-Praxis positiv beeinflussen. Hier stelle ich dir ein paar Möglichkeiten vor:
- Morgens gleich nach dem Aufstehen deine Reiki-Meditation Hatsu Rei Ho praktizieren – fällt es dir schwer die Kurve zu bekommen, kann es helfen, vorher ein paar Bewegungsübungen zu machen.
- Gib dir tagsüber kleine Selbstbehandlungen, wenn du eine Pause hast, z.B. wenn du irgendwo warten musst. Gibst du dir Reiki mit der Kopie, merkt es keiner der Umstehenden.
- Gönn dir nach deinem Feierabend 10 Minuten Reiki, bevor du wieder in den privaten Alltag wechselst.
- Abends im Bett kannst du dir zum Einschlafen eine Selbstbehandlung geben. Hier kann es auch schön sein, sich die Hände aufzulegen. Ist man dazu zu müde, einfach den Energiefluss entlang des Hauptenergiekanals zum Dantien wahrnehmen oder sich mit der Kopie behandeln. – Das mache ich auch gerne, wenn ich vor dem Wecker aufwache und mir noch ein bisschen Zeit für mich gönne.
Lebenslagen-Coaching und Schlaf
Immer wieder erlebe ich, dass Menschen mir erzählen, dass sie einmal zu mir kommen müssten, weil sie etwas bewegt – und das nicht selten schon seit langer Zeit oder aber auch ganz akut – und dann entscheiden Sie sich doch anders.
Und doch ist die Hemmschwelle, ein Coaching anzunehmen besonders groß. Eine Massage zu buchen, fällt häufig um ein Vielfaches leichter.
Veränderungen sind ungewiss. Die Ideen, die in unserem Kopf herumschwirren sind oft so unheimlich, dass wir den Schritt gar nicht erst gehen. Dabei ist das Coaching ja gerade dafür da, auf Ideen zu kommen, Handlungskompetenzen zu öffnen, die wir selbst vorher gar nicht entdecken konnten.
… und dann erhalte ich hinterher eine Nachricht, dass es neue Ideen gibt, die vorher nicht da waren und dass es auf einmal so viel leichter ist. Manchmal nur, weil einfach mal mit einer neutralen Person, die ungewohnte Perspektiven einnimmt, gesprochen werden konnte.
Wenn du merkst, dass du an einem Themae/einer Situation am Knabbern bist oder nicht vorwärts kommst, dann kann ich dir nur ans Herz legen, es mit einem Lebenslagen-Coaching anzugehen. Eine Investition, die sich vielfach zurückzahlt nicht nur finanziell. Und nicht zuletzt in Seelenfrieden und Gesundheit.